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Radreiseanalyse 2020: Spontaner, kürzer, vielfältiger - Fahrradboom geht weiter

| 01. Juni 2020

Urlaub auf dem Rad bleibt angesagt, vor allem Rad-Kurzreisen verzeichnen eindeutige Zuwächse. Der Urlaub auf dem Rad differenziert sich deutlich aus und zieht neue Zielgruppen an. Besonders erfreulich: Wer im Urlaub das Radfahren genossen hat, fährt auch im Alltag häufiger Rad. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse der ADFC-Radreiseanalyse, die der Fahrradclub Anfang März in Berlin vorgestellt hat.       


Das Bild der "Radtouristen" hat sich gewaltig verändert. Vor zehn Jahren waren vor allem technisch topausgestattete Männer im mittleren Alter auf langen Strecken mit dem Rad unterwegs. Heute ist das Bild deutlich diverser und auch die Arten der Radreisen sind vielfältiger. Es gibt den mehrwöchigen Urlaub auf dem Rad, aber auch Wellness-Reisen mit Fahrrad-Ausflügen, spontane Rad-Kurztrips mit Städtebesuch, Sterntouren mit einer festen Unterkunft oder auch die aktive Auszeit in der Nähe vom Wohnort. Auf viele neue Radtouristen dürfen sich alle freuen: Klassische Radreise-Destinationen, aber auch die Städte und nicht zuletzt die ländlichen Regionen. Radurlauber geben 70-100 Euro pro Tag aus und sind ein Konjunkturprogramm für ganze Radregionen.                

27 Prozent mehr Kurzreisende auf dem Rad

Die Zahl der Radreisenden, die Urlaube mit drei und mehr Übernachtungen machen, bleibt auf dem hohen Niveau des Vorjahres bei 5,4 Millionen Personen (5,5 Millionen in 2018). Die Zahl der Kurzreisenden steigt kräftig an: 5,2 Millionen Menschen machten 2019 Radkurzreisen unter der Woche, das sind 27 Prozent mehr als im Vorjahr (4,1 Millionen). Die Zahl der Kurzreisenden am Wochenende stieg um 11 Prozent von 6,1 Millionen auf 6,8 Millionen Radreisende. Hinzu kommen imposante 330 Millionen Tagesausflüge auf dem Rad.


Apps und E-Bikes immer beliebter

Zur Vorbereitung der Reise und bei der Navigation auf dem Rad erfreuen sich Apps zunehmender Beliebtheit. Schon 51 Prozent der Radreisenden nutzen Apps zur Navigation unterwegs, im Vorjahr waren es 46 Prozent. Am häufigsten genutzt werden die Angebote von Komoot und Google Maps. Auch der Trend zum Elektrofahrrad setzt sich fort: 29 Prozent der Radreisenden nutzen ein Elektrorad, im Vorjahr waren es 23 Prozent.


Radtourismus und Alltagsradverkehr schaffen Synergien

90 Prozent der Radreisenden nutzen das Fahrrad auch im Alltag. Besonders positiv bewertet der ADFC die Entwicklung, dass immer mehr Radtouristen nach dem Fahrradurlaub das Rad auch im Alltag häufiger nutzen als zuvor (2019: 40 Prozent fahren danach mehr Rad im Alltag, 2018: 35 Prozent). ADFC-Tourismusexpertin Louise Böhler sagt: „Es ist ein schöner Trend, dass immer mehr Menschen die Freude am Rad vom Urlaub auch in den Alltag hinein tragen. Diesen Trend sollten wir verstärken, indem Touristikerinnen und Verkehrsplaner häufiger zusammenarbeiten!“


Hintergrund zur Radreiseanalyse

Die ADFC-Radreiseanalyse ist eine repräsentative Onlinebefragung des Fahrradclubs unter 8.122 Menschen in Deutschland. Die Befragung fand 2019/2020 zum 21. Mal statt. Als Radreise wurde eine Reise definiert, die das Radfahren als Hauptmotiv hat und mindestens drei Übernachtungen umfasst.

 

 

Fotohinweis: ADFC/Gloger
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